Darstellung des Schultages

Der Unterricht in der Grundschule knüpft an die Erfahrungs- und Erlebniswelt des Kindes an und orientiert auf ganzheitliches Lernen. Bei der Umsetzung unseres Ganztagsangebotes liegt es in der Verantwortung der Lehrer gemeinsam mit allen Kooperationspartnern Lernprozesse der Schüler zu steuern und das Kind zugleich als aktiv handelndes und lernendes Individuum anzuerkennen.
Im Vordergrund steht dabei die innere Differenzierung des Unterrichts durch Partner- Gruppen- und Einzelarbeit, um auf das individuelle Leistungsvermögen und das unterschiedliche Lerntempo der Kinder Rücksicht zu nehmen.
Ganzheitliches Lernen erleben die Schüler durch projektorientierten Unterricht.
Unter einem projektorientierten Vorhaben verstehen wir einen vom Schüler mit Hilfe des Lehrers weitgehend selbstständig geplanten und durchgeführten Unterricht, der in ein vorweisbares möglichst verwendbares Arbeitsergebnis oder eine Aktion mündet.
Die Unterrichtsblöcke ermöglichen ein Lernen, welches sich an den kindlichen Erfahrungen orientiert und projektorientiert angelegt ist oder Werkstattcharakter trägt.
Wir legen Wert darauf, dass Gesamtzusammenhänge erarbeitet und einsichtig werden.

 
Lernen in Projekten ermöglicht:

  1. eine zeitlich und inhaltlich zusammenhängende Arbeit,
  2. eine intensive Zusammenarbeit und damit eine innere Differenzierung in Gruppen (Klassen)
  3. ein Ansprechen der gesamten Schülerpersönlichkeit (Herz, Hand und Kopf),
  4. eine alltagsnahe Themenstellung mit flächenübergreifender Bewältigung und Verbindung von Theorie und Praxis,
  5. ein Lernen auch außerhalb der Schule,
  6. den Einsatz von sachkundigen Personen und Helfern (Eltern, Vereine, Institutionen und Fachleute aus dem gesell. Umfeld)


Neben klassenspezifischen Projekten sind folgende klassen- und schulübergreifende Projekte geplant:

  1. „Wir kennen uns im Straßenverkehr aus“
  2. „Schulanfänger seid herzlich willkommen“
  3. „Martinsfest und kleiner Striezelmarkt“
  4. „Olympia- Wir sind dabei“


Jahresprojekte, die im Unterrichts- und Freizeitbereich umgesetzt werden:

  1. „Medienkompetenz“
  2. „Musik und Kunst im Erzgebirge“
  3. „Sport und Bewegung"


Die verstärkte Erarbeitung solcher Projekte liegt im besonderen Interesse unserer Schule. Dies setzt voraus, dass Lehrer unterschiedlicher Lernbereiche zusammenarbeiten und gemeinsame Projekte erarbeiten.
Bei der Gestaltung individueller und selbst gesteuerter Lernformen fördern wir den Einsatz moderner Medien, insbesondere des Computers. Die Medienecken sollen in vielen Unterrichtsfächern so einbezogen werden, dass sich effektives Üben mit der Freude am Lernen verbindet. Die Schüler sollen begreifen, Medien sachgerecht und kritisch zu beurteilen, sowie selbstbestimmend, verantwortungsbewusst und kreativ zu nutzen und zu gestalten. Ihr Hauptziel ist die Ausprägung von Medienkompetenz bei unseren Schülern, die auch in den am Nachmittag stattfindenden Arbeitsgemeinschaften „Computermäuse“, „Schülerzeitung“ und „Foto - Video und Computer“ fortgesetzt wird.
Alle Unterrichtsformen sind darauf ausgerichtet den handlungs-, erfahrungs- und erlebnisorientierten Unterricht inhaltlich an die Themen der Nachmittagsbereiche anzuknüpfen, in dem er sie aufgreift, nutzt und weiter entwickelt.